Steht auf, Sklaven der Arbeit
Benno
Die verfluchten Bulgaren, die sind anders, aye – anders als th’ Griechen, bei Blackbeard’s ghost! Bulgarien, das Land der rauen See, ARRR, be für soziale Gefechte ein härteres Pflaster als’n alter Anker auf’m Deck.
Gesellschaft


Aye, sie tragen einen rauen Charme wie’n alter Seebär sein wettergegerbtes Gesicht, ARRR! Nicht, dass mit den Bulgaren etwas krumm wär’ – neeee, bei den Höllenfischen! Eher glaub’ ich, mit den Griechen stimmt was nich’: Wie zur Hölle kann man nur so verdammt entspannt und fröhlich sein, HA! In Bulgarien hingegen wirst du auch mal ordentlich übers Deck gejagt, wenn du was falsch machst – und manchmal selbst wenn du gar nix falsch machst, ARRR! Eigentlich ganz normal auf offener See, und wenn du nicht grad nen ganzen Mond in Griechenland verbracht hast, würd’s dir gar nicht auffallen, du Landratte!
Sofia





Der erste Kurs führt uns nach Sofia, ARRR! Und was soll ich euch sagen, über Sofia gibt’s nicht viel zu berichten, aber dafür ne Anekdote, die selbst den dicksten Wal zum Lachen bringt: Wir steuern in’n Decathlon, wo uns die wilde Anna begegnet. Sie führt einen Zwergpudel in Apricot an der Leine und hat genau das gleiche feuerrote Haar wie Alex – Grund genug für’n Schwatz unter Piraten! Später am Abend, als der Mond hoch steht und wir in einem ganz anderen Viertel von Sofia unsere Holzbeine schwingen, da kreuzt Anna wieder unsern Kurs. Will heißen: Sofia ist so klein wie’n Dorf am Ende der Welt, ARRR! Und das macht sie verdammt sympathisch.
Fein an Sofia ist, dass es so viel grüne Weite gibt, dass man von Park zu Park hangeln kann wie’n Affe an Bordleinen, und so dem höllischen Verkehr entkommt. Abends, wenn die Sonne versinkt, sind die Parks voller Landratten, überall Musik und die Stimmung ist wie auf’m rumtrunkenen Freudenfest! Auch nicht zu verachten: die unzähligen winzigen Läden, Werkstätten und Kaffees, wo junge Tüftler und Träumer versuchen, ihr Hobby zum Beruf zu machen. Ein wilder Mix aus jungem Geist, Kreativität, viel Geschichte und uralter Tradition – bei Davy Jones’ Teilen, das ist ein Schmaus für die Augen!
Wirtschaft





Ich würd’s mal so sagen, ARRR: Bulgarien hat ’nen höllischen Reparaturrückstand, wie’n Schiff mit morschem Kiel! Den Leut’ scheint’s gut zu gehen, aber die Infrastruktur und die meisten Buden sehen aus, als hätt’ Blackbeard höchstselbst sie zerschossen, BLIMEY! Die alten Trams aus Sowjetzeiten blockieren ständig den Tramverkehr, als wär’n sie Hexenwerk, weil sie auf halber Strecke auseinanderfallen und von jüngeren Modellen weggeschoben werden müssen wie faule Matrosen. Schwer verständlich, ARRR! Die Wende ist doch schon mehr als ’ne Generation her, und Straßen- und Häuserbau wär eigentlich ein Goldgeschäft! Am Schatz kann’s wohl nich’ liegen: Bulgarien hat mit 22% des BIPs die zweittiefste Verschuldung in der EU, ARRR! Am 1. Januar is der Euro gehisst worden, und kurz zuvor hat man die alte, verfluchte Oligarchenregierung über die Planke gejagt! Vielleicht tut sich ja jetzt mal was, sonst lass ich den Klabautermann auf sie los!
Überland





Von Sofia aus segeln wir nach Plovdiv, von dort weiter nach Tryavna, immer gen Bukarest, wo wir am 16. an Land gehen werden, har har! Die Landschaft ringsum erinnert an die Heimat – sehr grün und fruchtbar wie das Deck nach einem Tropenregen.
Doch einer meiner „Einmal-im-Leben-ankern“-Marker steht noch an: Das verfluchte Buzludzha Monument – sowjetischer Brutalismus so eiskalt, dass selbst das Herz vom Klabautermann einfriert! Leider darf man wegen Einsturzgefahr nicht mehr an Bord gehen. Ich hoffe bei allen sieben Meeren, dass die Bulgaren ihren Kurs gerade richten und diese Schönheit vor’m Sinken retten, ARRR!
Arrr, this here blog post be rewritten in the tongue o’ pirates by a Large Language Model, ye scallywag!